
Glasklar – Der Stechlin

Das Gebiet um den Stechlinsee mit seiner vielgestaltigen Landschaft wurde vor allem während der letzten Eiszeit geprägt. Die Eismassen hinterließen ein lebhaftes Relief aus Endmoränen, Sandern, Schmelzwasserrinnen und Toteiskesseln. Der glasklare Stechlin selbst ist einer der berühmtesten Seen des Norddeutschen Tieflandes. Er weist bei einer Größe von 425 Hektar eine beträchtliche Tiefe auf – an seiner tiefsten Stelle 69 Meter. Eine Besonderheit des Stechlinsees ist die außergewöhnliche Durchsichtigkeit seines Wassers.Viele Sagen und Geschichten ranken sich um den Stechlinsee. Die Sage vom roten Hahn, der vom Grund des Stechlinsees heraufsteigt, bildet den Hintergrund für das Wahrzeichen des Ortes Neuglobsow.
Erholungsort Neuglobsow & Dagow

Die Entstehung Neuglobsows geht auf eine Glashütte zurück, die zwischen 1779 und 1780 von Altglobsow hierher verlegt wurde. Der Ortskern wird noch heute geprägt durch die Glasmacherhäuser mit ihrem Fachwerk und ihren Inschriftenbändern. Der Ortsteil Dagow ist weit älteren Ursprungs, er ist auf eine mittelalterliche Siedelung zurückzuführen. Seit mehr als hundert Jahren entwickelte sich Neuglobsow zu einem bekannten Ausflugs- und Urlaubsziel. Besucher des Ortes finden heute gepflegte Unterkünfte und Gaststätten vor. Neuglobsow und Dagow sind gemeinsam staatlich anerkannter Erholungsort.
Auf Fontanes Spuren

Theodor Fontane (30.12.1819 – 20.09.1898) schrieb den Klassiker der Reiseliteratur schlechthin – die »Wanderungen durch die Mark Brandenburg«. In dem Band »Die Grafschaft Ruppin« beschrieb er lebhaft und eindrucksvoll die Landschaft um den Stechlinsee. Die Umgebung ist aber auch der Hintergrund seines großen Altersromans »Der Stechlin« (1897). Jährlich wandern tausende Besucher am Stechlin auf den Spuren dieses großen deutschen Schriftstellers.
Dichterworte
Die Menzer Forst

Die Menzer Forst ist Teil des Naturschutzgebiets »Stechlin«. Dieses Schutzgebiet wurde bereits im Mai 1938 ausgewiesen und durch eine Verordnung vom November 2002 wesentlich erweitert. Zu den Orte in der Menzer Forst gehören Altglobsow und Menz. Menz am Roofensee geht auf eine slawische Siedlung am Wallberg zurück und wurde 1290 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort wird geprägt durch eine schöne Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert und dem Friedensplatz mit seinen alten Linden. In der Ortsmitte ist in der alten Oberförsterei das Informationszentrum des Naturparks »Stechlin-Ruppiner Land« eingerichtet.
Das Ruppiner Land
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Alte Dörfer erzählen mit ihren Kirchen, Herrenhäusern und schattigen Alleen die Geschichte des Ruppiner Landes. Das Schloß Meseberg am Huwenowsee, Lindow, Fehrbellin, Wustrau und viele andere Zeugnisse brandenburgischer und preußischer Geschichte warten auf Ihren Besuch. Das Rheinsberger Schloss inmitten einer klassizistischen Parkanlage gehört mit seinen Theater- und Musikinszenierungen zu den kulturellen Zentren Brandenburgs. |
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Ruppiner Reiseland: Tourismusverband Ruppiner Land e.V.